Was ist eigentlich ein Hustenstiller?

pillenWir haben uns ein rein pflanzliches Präparat gekauft, das mit Spitzwegerich und anderen Pflanzen hergestellt ist. Der Saft hat einen angenehmen Geschmack und beruhigt den Hals. Das Gefühl, als wenn eine Feder im Hals kitzeln würde, so hat es meine Tochter beschrieben, geht davon weg und es wird auch nicht mehr gehustet. Ein Hustenstiller sorgt dafür, dass dieser ständige Reiz und das Kratzen im Hals nicht mehr auftritt. Ich gebe meiner Tochter den Saft 15 Minuten bevor sie schlafen geht, damit er auch richtig wirken kann und sie auch schnell einschläft. Da der Reizhusten ein unproduktiver Husten ist, kann dieser durch den Hustenstiller unterdrückt werden.

Der Unterschied zu einem unproduktiven und einem produktiven Husten ist auch schnell erklärt. Der produktive Husten sorgt dafür, dass sich der Schleim welcher durch die Erkältung entsteht, in den Bronchien löst und heraufbefördert wird. Diesen Effekt hat der unproduktive Husten, also der Reizhusten, gar nicht. Dieser bringt einfach nur einen störenden Husten hervor, der weder hilfreich ist, noch einen Sinn hat. Mit den Inhaltsstoffen, die sich auf eine beruhigende Weise im Hals verteilen wird der Reizhusten gestillt. Glücklicherweise hält die Wirkung über Stunden an, so dass in der Regel der Schlaf in der Nacht störungsfrei bleibt. Begeistert bin ich auch, das so gut wie kein, also nur eine wirklich minimale Menge an Alkohol in dem Saft enthalten ist, was unserer Tochter sehr gut tut und uns sehr entgegen kommt. Wir sind mit diesem Hustenstiller sehr zufrieden und sogar mein Mann und ich nehmen ihn wenn es sein muss.

Ab wann solltest Du den Hustenstiller einnehmen?

hustenstillerBei uns kommt der Hustenstiller sofort zum Einsatz wenn das Kratzen im Hals beginnt und der Reizhusten häufiger am Tag auftritt. Sollte sich durch eine Erkältung ein produktiver Husten einstellen, dann wird der Hustenstiller sofort abgesetzt und der Hustenlöser kommt bei uns um Einsatz. Aber bis es soweit ist, bleibt der Hustenstiller ein ständiger Begleiter. Was aber nicht vorkommen sollte, die Erfahrung haben wir gemacht den Hustenstiller mit dem Hustenlöser zusammen einzunehmen, denn das hebt nicht nur die Wirkung gegenseitig auf, sondern der Husten wird schlimmer. Das solltest Du vermeiden. Ich habe den Fehler gemacht als ich den Unterschied zwischen dem Produktiven und dem unproduktiven Husten noch nicht kannte, oder besser gesagt, mir keine Gedanken darum gemacht habe.

Da der Hustenlöser, den Schleim der Festsitzt ja löst, ist das Husten ja nötig und ich habe den Hustenstiller genommen damit der Husten aufhört und sich nur der Schleim löst. Wie sagt man so schön? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und diese folgte auf dem Fuße. Ich bekam richtig heftige Hustenattacken. Also ganz das Gegenteil von dem was ich eigentlich wollte. Ich war nur froh das ich diejenige war und nicht meine Tochter.

Ich fasse noch einmal kurz zusammen, wann Du und wie Du den Hustenstiller einsetzen kannst:

  • Den Hustenstiller einsetzen, wenn der Reizhusten immer öfter auftritt
  • Die Einnahme nicht zu oft wiederholen, morgens, mittags und abends vor dem Schlafen gehen sollte ausreichen.
  • Den Hustenstiller auf keinen Fall in Verbindung mit dem Hustenlöser einnehmen
  • Sollte der Reizhusten trotzdem hartnäckig sein und sich nicht bessern solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen um den Grund abklären zu lassen. Vielleicht ist dann eine Abklärung sicherer als die Einnahme eines Medikaments.
  • Bevor Du mit dem Medikament beginnst, hast Du auch die Möglichkeit mit einem Hausmittel zu beginnen und wenn sich der Reizhusten nicht bessert, kannst Du immer noch auf den Hustenstiller zugreifen.

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