Das wohl bekannteste Hausmittel das Du bestimmt auch noch aus Deiner Kindheit kennst, ist Honig mit heißer Milch. Das liebt meine kleine Tochter auch und das Beste ist, das es auch wirkt. Aber dieses Hausmittel hilft nur ganz am Anfang. Ein weiteres Mittel ist ebenfalls schnell zubereitet und wird als Tee getrunken. Es ist ebenfalls sehr süß und hilft etwas länger.

honig

Vielleicht hast Du ja einen Mörser zuhause, dann ist die Zubereitung ganz einfach und geht schnell. Du nimmst drei Teelöffel Anis, das Du mit dem Mörser gut zerkleinerst und dann kommen noch drei Teelöffel Thymian  hinzu. Hier kannst Du auch getrockneten nehmen, wenn Du keinen frischen zur Hand hast. Das gießt Du dann mit einem halben Liter kochendem Wasser auf und lässt es ziehen. Süßen kannst Du den Hustenstiller mit Honig, der macht den Hustenstiller Tee sehr schmackhaft und sorgt dafür, dass auch Deine Kinder diesen Tee gerne trinken. Wenn Du eine Salbeipflanze zuhause hast, dann kannst Du als Hustenstiller auch Salbeitee zubereiten und diesen ebenfalls mit Honig süßen.

Wusstest Du, dass Honig auch desinfizierend wirkt? Darum ist Honig auch besser als Zucker und er sorgt durch einen sanften Film im Hals dafür, dass der Husten nachlässt und das Kratzen aufhört. Auch ein kleiner Tipp für Dich nebenbei, wenn Du im Kinderzimmer wenn Dein Kind an Hustenreiz leidet die Feuchtigkeit der Luft erhöhst indem Du eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung stellst und dieses Wasser mit Kamille anreicherst, dann wird der Hustenreiz ebenfalls eingedämmt. Noch ein gut wirkendes Hausmittel, das ich noch von meiner Oma und Mutter kenne ist der Zwiebelsaft (Rezepte findest du hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/zwiebelsaft/Rezepte.html). Das bedarf auch keines großen Umstands und ist schnell zubereitet. Einfach die Zwiebelschale kochen und mit Honig süßen, oder auch mit Zucker wie Du es am liebsten magst. Die Zwiebel hilft und desinfiziert gleichzeitig. Am Anfang mag dieses Getränk ja ein bisschen Gewöhnungsbedürftig sein aber schon beim zweiten Schluck ist es doch ganz angenehm.

Das klassische Hausmittel gegen den professionellen, medizinisch verordneten Hustenstiller

Die Hausmittel haben grundsätzlich viele Vorteile. Unter anderem jenen Vorteil, dass sie frei von jeglicher Chemie sind und auch sicherlich keinen Alkohol enthalten. Das ist natürlich für Kinder die beste Wahl. Ich persönlich finde den Alkohol Gehalt auch in den pflanzlichen Medikamenten nicht so gut, aber es lässt sich manchmal nicht vermeiden. Besonders wenn der Hustenreiz ziemlich heftig ist und die Hausmittel nicht mehr greifen. Aber wie ich schon zu Beginn erwähnt habe, haben wir einen Hustenstiller gefunden, der nur minimal Alkohol beinhaltet. Auch haben die Hausmittel den Vorteil, dass sie desinfizierend wirken.

Das ist bei den meisten Hustenstillern, die man Rezeptfrei kaufen kann auch nicht der Fall. Aber nicht nur das die Hausmittel desinfizieren, sie sind auch günstiger. Das meiste von den Sachen welche Du zur Herstellung brauchst, hast Du zuhause und darum kannst Du die Hustenstiller in wenigen Minuten herstellen. Beinahe kostenfrei kann man sagen, denn die meisten Zutaten hat man ohnehin im Haus.

Nochmal alle Vor- du Nachteile im Überblick:

Vorteile Hausmittel

–           Beinahe kostenfrei

–           Ohne Alkohol

–           Ohne Chemie

–           Wirken desinfizierend

–           Besonders gut verträglich für Kinder

–           Nebenwirkungen frei

–           Schnell zuzubereiten

–           Hat man immer im Haus auch an den Wochenenden

–           Immer gut für den Notfall, siehe Wochenende

Nachteile Hausmittel

–           Wirkung hält nicht so lange an

–           Je nach Stärke des Hustens einzusetzen

–           Hilft nicht bei sehr starkem Husten verhindert nicht, lindert nur

Und nun die gekauften Hustenstiller im Vergleich:

 

Vorteile gekaufte Hustenstiller

–           Garantierte Wirksamkeit

–           Auch bei starkem Husten einzusetzen

–           Pflanzliche Inhaltsstoffe

–           Rezeptfrei zu kaufen

Nachteile gekaufte Hustenstiller

–           Beinhalten Alkohol

–           Wirken nur selten desinfizierend

–           Beinhalten Chemie

–           Sind viel teurer als Hausmittel

–           Können Nebenwirkungen erzeugen

 

Abschliessend noch ein gutes Video in dem ihr mal sehen könnt, wie man Zwiebelsaft selbst macht:

 

pillenWir haben uns ein rein pflanzliches Präparat gekauft, das mit Spitzwegerich und anderen Pflanzen hergestellt ist. Der Saft hat einen angenehmen Geschmack und beruhigt den Hals. Das Gefühl, als wenn eine Feder im Hals kitzeln würde, so hat es meine Tochter beschrieben, geht davon weg und es wird auch nicht mehr gehustet. Ein Hustenstiller sorgt dafür, dass dieser ständige Reiz und das Kratzen im Hals nicht mehr auftritt. Ich gebe meiner Tochter den Saft 15 Minuten bevor sie schlafen geht, damit er auch richtig wirken kann und sie auch schnell einschläft. Da der Reizhusten ein unproduktiver Husten ist, kann dieser durch den Hustenstiller unterdrückt werden.

Der Unterschied zu einem unproduktiven und einem produktiven Husten ist auch schnell erklärt. Der produktive Husten sorgt dafür, dass sich der Schleim welcher durch die Erkältung entsteht, in den Bronchien löst und heraufbefördert wird. Diesen Effekt hat der unproduktive Husten, also der Reizhusten, gar nicht. Dieser bringt einfach nur einen störenden Husten hervor, der weder hilfreich ist, noch einen Sinn hat. Mit den Inhaltsstoffen, die sich auf eine beruhigende Weise im Hals verteilen wird der Reizhusten gestillt. Glücklicherweise hält die Wirkung über Stunden an, so dass in der Regel der Schlaf in der Nacht störungsfrei bleibt. Begeistert bin ich auch, das so gut wie kein, also nur eine wirklich minimale Menge an Alkohol in dem Saft enthalten ist, was unserer Tochter sehr gut tut und uns sehr entgegen kommt. Wir sind mit diesem Hustenstiller sehr zufrieden und sogar mein Mann und ich nehmen ihn wenn es sein muss.

Ab wann solltest Du den Hustenstiller einnehmen?

hustenstillerBei uns kommt der Hustenstiller sofort zum Einsatz wenn das Kratzen im Hals beginnt und der Reizhusten häufiger am Tag auftritt. Sollte sich durch eine Erkältung ein produktiver Husten einstellen, dann wird der Hustenstiller sofort abgesetzt und der Hustenlöser kommt bei uns um Einsatz. Aber bis es soweit ist, bleibt der Hustenstiller ein ständiger Begleiter. Was aber nicht vorkommen sollte, die Erfahrung haben wir gemacht den Hustenstiller mit dem Hustenlöser zusammen einzunehmen, denn das hebt nicht nur die Wirkung gegenseitig auf, sondern der Husten wird schlimmer. Das solltest Du vermeiden. Ich habe den Fehler gemacht als ich den Unterschied zwischen dem Produktiven und dem unproduktiven Husten noch nicht kannte, oder besser gesagt, mir keine Gedanken darum gemacht habe.

Da der Hustenlöser, den Schleim der Festsitzt ja löst, ist das Husten ja nötig und ich habe den Hustenstiller genommen damit der Husten aufhört und sich nur der Schleim löst. Wie sagt man so schön? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und diese folgte auf dem Fuße. Ich bekam richtig heftige Hustenattacken. Also ganz das Gegenteil von dem was ich eigentlich wollte. Ich war nur froh das ich diejenige war und nicht meine Tochter.

Ich fasse noch einmal kurz zusammen, wann Du und wie Du den Hustenstiller einsetzen kannst:

  • Den Hustenstiller einsetzen, wenn der Reizhusten immer öfter auftritt
  • Die Einnahme nicht zu oft wiederholen, morgens, mittags und abends vor dem Schlafen gehen sollte ausreichen.
  • Den Hustenstiller auf keinen Fall in Verbindung mit dem Hustenlöser einnehmen
  • Sollte der Reizhusten trotzdem hartnäckig sein und sich nicht bessern solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen um den Grund abklären zu lassen. Vielleicht ist dann eine Abklärung sicherer als die Einnahme eines Medikaments.
  • Bevor Du mit dem Medikament beginnst, hast Du auch die Möglichkeit mit einem Hausmittel zu beginnen und wenn sich der Reizhusten nicht bessert, kannst Du immer noch auf den Hustenstiller zugreifen.